Bretterpuzzle in Douglasie

Frisch gestrichen

Vorgestern kam endlich die erlösende Nachricht von der Spedition: Das Hochbeet wird heute geliefert. Also besser gesagt, der Bausatz. Denn bestellt hatte ich ein Hochbeet im Format B 209 cm x T 109 cm x H 78 cm. Geliefert wurde eine große Kiste von 55 kg, die dann erstmal fröhlich vor der Haustür landete. Glücklicherweise war es ein regenfreier Tag….

Unboxing of Hochbeet

Karton mit Hochbeet-Bausatz

Also schnell die Schere geholt und erstmal die Umreifungsbänder – satte acht Stück an der Zahl – entfernt und ab in die Tonne damit. Dann die Kiste aufmachen und den Bausatz betrachten: Weitere sieben Umreifungsbänder hielten den Bausatz aus duftendem Douglasien-Holz zusammen. Nun denn, auch weg DAMIT….

Im nächsten Schritt dann die Bretter stapelweise durchs Haus auf den Terrasse geschleppt, damit sie vor dem Zusammenbau erst einmal anständig mit Lasur wetterfest gemacht werden können.

Dafür im Baumarkt eine entspannte 2,5-Liter-Dose offenporige Holzschutz-Lasur in der Farbe „Douglasie“ zum Preis von 48,99 € gekauft. Damit es auch ja reicht – denn bei den 1-Liter-Dosen war eine Reichweite von 9 – 10 m² angegeben. Bei den Ausmaßen meines Hochbeetes lag ich allerdings deutlich über 10 m². Und da es sich noch um „rohes“ Holz handelte, saugt das auch anständig was weg.

Qualitätsmängel in Douglasie

Ehrlich gestanden war ich über die Qualität der gelieferten Bretter etwas entsetzt. Gerade Bretter, die etwas aushalten sollen, wurden mit teils mehreren größere Astlöchern geliefert. und auch die Sägequalität lässt an vielen Stellen zu wünschen übrig. Rauhe Stellen, schräge Kanten – bei dem Preis habe ich, ehrlich gestanden, mehr erwartet.  Dabei hatte ich mir zuvor ganz bewusst ausgerechnet, ob ein „Selberzusammenbauen“ preislich deutlich günstiger käme. Douglasienbretter sind im Baumarkt ja auch so zu kaufen und Eckpfosten gibt es ebenfalls.

Gekaufter Bausatz oder Bretterbasteln?

Nach meiner Kalkulation hätte das Hochbeet im Selbstbausatz kaum weniger gekostet, als der fertige Bausatz. Ein Vorteil wäre wohl allerdings gewesen, dass ich die Maße dann freier hätte wählen können – und mir die Bretter selbst aus dem Stapel hätte zusammenstellen können. Logisch, dass ich dann NICHT die mit den Astlöchern oder die schräg gesägten gewählt hätte, oder? Dafür habe ich jetzt eben diese dekorativen Eckpfosten, die optisch natürlich schicker sind, als innenliegende Kanthölzer es vermutlich gewesen wären.

Lasur gegen Wettereinflüsse

Tja – und dann hieß es erstmal, die Bretter ordentlich zu lasieren. Und dann in Ruhe zu trocknen. Inzwischen haben sie den ersten dicken Regen überstanden und warten darauf, am Wochenende zu einem fertigen Hochbeet verschraubt zu werden. Und dann? Kommt die Innenauskleidung….

         

Fachgerechte Innenausstattung

Aufgrund fachkompetenter Beratung habe ich verstanden, dass klassische Teichfolie auf Dauer keine gute Idee für die Innenauskleidung ist. Sie „schwitzt“ und lässt so das Holz von der Innenseite nicht mehr richtig trocknen. Im Ergebnis wird das Holz schneller verrotten, als mir lieb ist. Mir wurde dann Noppenfolie (aus schwarzem Kunststoff und deutlich fester, als das bekannte Verpackungsmaterial, bei dem wir doch fast alle so gerne die Luftpolster zwischen den Fingern zerdrücken…) empfohlen, die jetzt auch schon im frisch gestrichenen Gartenhäuschen auf ihren Einsatz wartet.

Zudem brauche ich engmaschigen Kaninchendraht für die Bodenfläche, damit sich Wühlmäuse und anderes Getier nicht von unten in mein Hochbeet wagen können.

Darauf kommt dann ein  – im Bausatz mitgeliefertes – Unkrautvlies. Damit von unten nix reinwächst, was da nicht rein gehört. Diese wird dann festgetackert und erst darauf kommt die eigentliche Füllung. Doch dazu schreibe ich im nächsten Blogpost mehr….

 

 

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