Erste Ernte 2017 – das Abendessen ist gesichert!

Jungpflanzen

Wahooo – das ging ja schon wieder schnell….kaum hatten wir am 07.05. unsere Ackerparzellen übernommen, ging es los mit der Arbeit am Beet. Zunächst galt es, die Kulturschutznetze zum Schutz gegen Schädlinge wie den Kohlweißling aufzubringen. Diese Netze müssen rundum gut befestigt werden. Zum Einen, damit der Wind sie nicht davonweht, zum Anderen allerdings auch, damit keiner der weißen Schmetterlinge den Weg unter das Netz schafft und seine Eier in unseren Kohlpflanzen ablegt.

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Steckzwiebeln in den Boden setzen

Im nächsten Schritt haben wir Steckzwiebeln gesetzt, um zeitnah Frühlingszwiebeln und später im Jahr dann richtige Zwiebeln zu bekommen. Immer fein im Abstand von rund 8 cm in die Erde stecken – mit dem Keim nach oben, weil der zum Licht treibt.

Kürbis und Zucchini halten Einzug

Letzte Woche sind die ersten Jungpflanzen ins Beet eingezogen: Jeder von uns bekam eine grüne (die Früchte werden grün, es gibt auch gelbe…!) Zucchini und eine Hokkaido-Pflanze. Ich habe dann vor wenigen Tagen zwei selbst gezogene Pflanzen nachgesetzt: Einen Muskatkürbis und eine runde Zucchini. Die werden dann ordentlich angegossen und mit Mulch versehen, damit der Boden nicht austrocknet.  Was der Anfänger oft unterschätzt: Die Dinger brauchen im Laufe der Saison mächtig Platz. Auf einer Fläche von rund 12 Quadratmetern finden je zwei Zucchini, Kürbisse und Gurken Platz – es sind halt Rankpflanzen. Und im Fall der Zucchini auch mit ziemlich gewaltig großen Blättern…die am Rand auch unangenehm pieksen.

 Neues von #KurtKürbis

Neues von #KurtKürbis

KurtKürbis hat es sich im Beet angenehm bequem gemacht. Er ist fein angewurzelt und hat sich heute über einen Wasserguss und eine Runde frischen Mulch (teils aus im Rahmen des Vereinzelns ausgezupften Mairübchen, teils aus frisch geschnittenem Gras) gefreut. Warum der Mulch? Er ist quasi ein Düngemittel, denn er dient den Mikroben und kleinen Lebewesen im Boden als Nahrung und wird verstoffwechselt. zudem hält der Mulch die Erde im Wurzelbereich schön feucht, so dass die wasserliebenden Pflanzen nicht austrocknen.

Jetzt beginnt die Gurkerei…

Eben komme ich zurück vom Acker und habe zwei Landgurken-Setzlinge an ihre Plätze gesetzt. Auch die haben einen Stoßguss Wasser erhalten und wurden dann mit Mulch umlegt. Warum ein Stoßguss Wasser? Nun – Pflanzen auf dem Acker gewöhnen sich schnell an den Luxus häufigen Gießens (so, wie wir es aus dem Garten kennen). Wenn sie jedoch nur mal stoßweise Wasser bekommen und dann auch wieder Trockenheit erleben, wurzeln sie tiefer und holen sich das Wasser auch im Hochsommer aus tieferen Schichten. Das macht sie unanfälliger gegen Trockenheit und erspart mir allzuhäufige Gießverantwortung.

Bio-Sämereien

Chilisorten für die Schärfe

Wer mich kennt weiß, dass ich Chilies liebe. Mir kann es kaum scharf genug sein. Also habe ich dieses Jahr einige Sorten vorgezogen und werde sie nach und nach auswildern. Weisse und orangefarbene Habanero sind auch darunter. Die haben mit 8.000 – 10.000 mit den höchsten Scoville-Wert (mit dem wird Schärfe gemessen) und sind extrem fruchtig im Geschmack. Jetzt bin ich selber sehr gespannt, wie diese Sorten gedeihen werden – denn von den aus Chilisamen von 2016 gezogenen Pflänzchen sind schon die ersten in der Acker-Erde, die Habaneros zeigen gerade mal erste zarte grüne Spitzchen oberhalb der Anzuchterde. Ich bin neugierig…

 

Erste Ernte 2017

Als ich heute auf den Acker kam, um Gurken zu holen, war ich überrascht: Nach nur fünf Tagen Abwesenheit war er Spinat schon ordentlich gewachsen, der Salat hat zugelegt und vor allem: Die ersten Radieschen waren erntereif. Ganze vier Stück habe ich für unser Abendessen mitgenommen und freue mich darauf, sie gleich zu vernaschen. Dazu eine Handvoll Salatrauke. Bald schon wird es wohl auch Spinat und Salat bei uns geben – frisch vom Acker. Es geht jetzt also richtig los. Ich freue mich gerade wie Bolle!

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