Weihnachtsmarkt Nr. 1: Handmade Designmarkt Köln

Unser Marktstand

Adventszeit. Die Menschen sind auf Weihnachtsmärkten unterwegs. Auf der Suche nach adventlicher Stimmung und außergewöhnlichen Geschenken. Und da haben wir doch was zu bieten…

Weihnachtspräsente vom Feinsten

Also haben wir vor rund drei Wochen einen Standplatz für den 13.12.2015 auf dem Handmade Designmarkt in Köln – diesmal in der Weihnachtsmarkt-Edition – reserviert. Und dann mit den Vorbereitungen begonnen. Um einen schicken Stand präsentieren zu können. Wie praktisch: Tische sollten vom Veranstalter gestellt werden….

Doch am Ende kam alles anders. Denn in der Lagerhalle der Tische brach ein Brand aus und so durften wir kurzerhand komplett neu denken und….erstmal flugs einen Satz Tapeziertische im Baumarkt kaufen, da alle vorhandenen Tische den vorgegebenen Maßen nicht entsprachen.

Dekoration und Hygiene

Damit die Menschen – wenn es ums Thema Essen geht – auch wirklich gerne zugreifen, sollte unser Stand richtig einladend aussehen. Also sauber, hygienisch und…bitte auch weihnachtlich. Und so erstand ich alte Apfelkisten mit ordentlich Patina als Regalersatz. Dazu weißen Pannésamtstoff als Tischdecke, abwischbare silberne Sets und schöne Aufsteller. Es gab echt eine Menge vorzubereiten – von der Bestellung der Baguettes als Testmaterial bis hin zur Erstellung eines schicken Rollup-Displays und der großen Anzahl Flyer. Dazu noch die weihnachtlichen Dekokisten durchsucht nach batteriebetriebenen Lichterketten und allerlei hübsch festlichem Dekozeug. Und der Mann? Schenkte mir doch tatsächlich zum Nikolaus eine orangefarbene Kochjacke – mit Logo-Aufdruck auf dem Rücken. #Tränchenverdrück

So gerüstet packten wir am Samstagabend das Auto. Voll. Ganz voll. Also wirklich ganz voll. Denn jetzt mussten ja auch noch die Tische mit rein. Dazu die Sackkarre, damit wir die schweren Veggietüre-Gläser nicht schleppen müssen. Deko. Flyer. Dekostoffe und Materialien. Stühle, Kissen, Mülleimer, Hygienehandschuhe, Reinigungstücher und lauter solches Zeug. Unglaublich, was da so zusammenkommt. Doch wir wollten früh da sein, denn die Vergabe der Standplätze sollte nach Eingang vor Ort erfolgen….ab 10:30 Uhr.

Köln und die Autofahrer

Und wieder kam alles anders. Denn wir wären deutlich vor der Zeit da gewesen. Hätte nicht die zauberhafte Stadt Köln beschlossen, genau 1,2 Kilometer vor der Autobahnausfahrt auf der A3 mal eben eine Vollsperrung einzurichten. Ohne jede Vorwarnung. Irgendwann dann im Radio die Nachricht, dass es „nur“ 15 Minuten dauern solle. Nun ja – die können wir noch verschmerzen. Doch aus 15 wurden 45 Minuten und ich….biss beinahe ins Lenkrad. Dafür hatten wir uns früh aus den Betten gequält? Am Sonntagmorgen?

Um 11:15 Uhr standen wir dann doch noch vor der Halle. Und suchten uns einen schönen Standplatz in der kleineren der beiden Hallen aus – nahe dem Eingang, luftig und gut beleuchtet. Und dann begann das erste Mal der Aufbau. Alles „Vordenken“ beim Packen der Kisten war schnell passé – denn vor Ort sieht die Welt eben oft anders aus. Doch wir haben im Schnellverfahren einen liebevollen Stand zusammengestellt und auch gleich die Probierhäppchen für unsere Interessenten zusammengestellt. Und die kamen dann auch schnell…

Regal aus alten Apfelkisten

6 Baguettes später auf dem Weihnachtsmarkt

Bis 17:30 Uhr sollte dieser Weihnachtsmarkt dauern. Und wir? Kamen in der Zwischenzeit zu nix. Denn unser Stand war quasi dauer-belagert. Jede Menge mutige Probierwillige. Eine große Zahl kaufwillige Geschenkesucher. Und ein paar skeptische Gucker, die wir munter zum Probieren motivieren konnten. Insgesamt haben wir genau sechs Baguettes in kleine Häppchen zerlegt und mit unseren Produkten bestrichen an den Mann und die Frau gebracht. Hier hatten wir also genau richtig geplant…denn wir wollten auch keinesfalls nur Mikro-Häppchen anbieten, sondern ausreichend Geschmackserlebnis im Mund erzeugen. Das scheint gelungen, denn….

…in den meisten Augen stand dann schnell nicht mehr die Frage: „Kaufen oder nicht kaufen?“, sondern ein „Welche Sorten nehme ich denn jetzt – die sind alle so lecker?“. Wir erlebten jede Menge herzlicher, liebevoller und wertschätzender Gespräche und Kommentare und konnten am Ende einen für die Rahmenbedingungen guten Umsatz verbuchen. Und auf der Heimfahrt erreichte mich dann via Mobiltelefon auch gleich noch eine Online-Bestellung. Aus Köln.

Ein voller Erfolg

Der Tag war lang und anstrengend und endete auf Wunsch des mithelfenden Mannes…direkt in der Pizzeria unseres Vertrauens. Denn jetzt hatten auch wir ordentlich Hunger! Rotwein dazu und dann nur noch auf die Couch. Das Auto – haben wir dann erst am Montag entladen. Platt, aber glücklich.